
Latein: Boa constrictor imperator
Deutsch: Kaiserboa
Ihr Lebensraum erstreckt sich im südlichen Mexico, Mittelamerika bis
in das nordwestliche Südamerika.
Mexico, El Slavador, Costa Rica, Belize, Kolumbien, Ecuador, Honduras, Nicaragua.


Die durchschnittliche Tagestemperatur sollte bei ca. 28-30°C liegen.
Nachts kann diese auf 22-24°C abfallen.
Lokal sollte ein Wärmestrahler (geschützt gegen Verbrennungen)
von etwa 32-40°C vorhanden sein.

Die Luftfeuchtigkeit sollte durchschnittlich bei 70% und nicht dauerhaft unter 55% liegen.
Staunässe sollte unbedingt vermieden werden.
Für eine gute Durchlüftung muss gesorgt sein (kein Durchzug),
stickige Stauluft wird von den Tieren schlecht ertragen.
Je nach Luftfeuchtigkeit in den Terrarien spritze ich die ganze Terrarieneinrichtung
mit lauwarmem Wasser ab. Bei mir reicht ein Intervall von 2-3-mal der Woche.
Trotzdem darf ein Wasserbecken nicht fehlen.
Die Tiere müssen jederzeit Zugang zu frischem Wasser haben.
Ausserdem erhöht ein Wasserbecken die Luftfeuchtigkeit im Terrarium.

Ohne diverse Ausnahmen erreichen die imperatoren eine Grösse von ca. 190cm bis 250cm.
Die Männchen bleiben meistens ein bisschen kleiner und sind weniger massig als die Weibchen.

Die Terrariumgrösse von zwei Tieren sollte die Mindestgrösse von LxBxH 150x100x100 cm nicht unterschreiten. Mit Ablagen schafft man weitere Fläche die den Tieren zur Verfügung stehen.
Unter folgender Webadresse kann die Terrariengrösse berechnet für diese Tiere werden.
http://kl.schlangenforum.ch/berechnen.php?id=211&kl1=150

Bei Jungtieren Mäuse oder Ratten in entsprechender Grösse.
Bei Erwachsene Tieren Mäuse, Ratten oder Meerschweinchen in entsprechender Grösse.
Meerschweinchen sollten nicht zu oft verfüttert werden da diese zur Fettleibigkeit bei den Imperatoren führen kann. Nach einer Trächtigkeit können dem Weibchen ruhig Meerschweinchen angeboten werden. Jedoch sollte nach der Trächtigkeit und längeren Fresspause nicht gerade ein dicker Brocken vorgesetzt werden.

Die Paarungszeit ist zwischen November bis März.
Ich konnte aber bei meinen Tieren im August schon rege Paarungsaktivitäten feststellen.
Langsames absenken der Temperaturen bis zu 5° C und kürzere Beleuchtungszeiten
kann die Paarungsaktivitäten verstärkt auslösen.
Nach ca. 6 Monaten werden die Jungtieren lebendig zur Welt gebracht.
Nach einer Trächtigkeit des Weibchens sollte ein Jahr mit weiterem Nachwuchs pausiert werden.
Weitere Tiefergehende Angaben folgen.
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| Eigene NZ |
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Eigene NZ |
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Paarung |
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| Geburt |
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Jungtier grau |
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Jungtier rötlich |
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